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Friert mein Pferd im Winter?

erstellt am 17.11.2016

Viele Pferdebesitzer machen sich Sorgen, dass ihre Tiere im Winter frieren, doch ist das wirklich so?

Pferde gehören zu den Säugetieren, die sich mit am besten an die herrschenden Temperaturen anpassen können. Dieser Vorgang wird Thermoregulation genannt. Haut, Fell, Schweißdrüsen und Blutgefäße arbeiten zusammen, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Der Talg auf dem Pferdefell macht es zudem wasserabweisend und isoliert gegen Kälte und auch die häufig nicht gern gesehene Schlammschicht trägt hier positiv bei.

Es muss drauf geachtet werden, dass das Pferd stets ausreichend qualitativ hochwertiges Raufutter (Heu) zur Verfügung hat, denn bei der Verdauung von langen Fasern wird viel Wärme erzeugt. Ein geeigneter Unterstand/Stall/Auslauf, Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige Gesundheitskontrollen und Parasitenbekämpfung sind ebenso Grundlagen, die sommers wie winters unerlässlich sind. Auf das Eindecken, sowie auf zu hohe Stalltemperaturen, sollte zugunsten einer funktionierenden Thermoregulation verzichtet werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn Pferde etwa krank, unterernährt oder sehr alt sind, kann eine Decke angebracht sein. Und grundsätzlich gilt – während wir schon frieren – zwischen 5 und 15°C fühlen sich Pferde am wohlsten.

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